Die standesamtliche Trauung ist wohl der wichtigste Bestandteil einer Eheschließung. Für eine Hochzeit in der Toskana gibt es nun grundsätzlich zwei Varianten: Zum einen kann man die standesamtliche Trauung bereits zuhause abwickeln und erst die kirchliche Trauung und die Hochzeitsfeier in Italien. Dabei spart man sich die Formalitäten wenn man als Ausländer in Italien standesamtlich heiraten möchte (dazu unten mehr). Denkbar wäre hierbei folgendes Szenario: die Hochzeitsgesellschaft trifft sich Freitag morgens am Standesamt, es erfolgt die standesamtliche Trauung, danach tritt man dann die gemeinsame Abreise in die Toskana an. Aus Süddeutschland oder Österreich ist das locker in einem Tag machbar (mit dem Bus oder mit dem Auto), wer von weiter entfernt anreist wird sowieso eher das Flugzeug wählen. Am Samstag folgt dann die romantische Feier in der Toskana.
Als zweite Variante kann man aber die gesamte Hochzeit in Italien abwickeln. Grundsätzlich gilt dabei: standesamtliche Trauungen sind hier nur am Standesamt möglich, werden aber mit voller Rechtsgültigkeit in Ihrem Heimatland anerkannt. Je nach Staatsangehörigkeit sind allerdings verschiedene Dokumente nötig, hier helfen gerne die italienischen Standesbeamten oder Hochzeitsplaner weiter. In der Regel werden alle Dokumente vorab zusammengestellt und zur Prüfung an das zuständige Standesamt in Italien übermittelt. So können rechtzeitig alle evtl. auftretenden Probleme geklärt werden.Die Trauung vor Ort ist dann nur noch Formsache.
Zu beachten ist auch: nach italienischem Recht behält die Frau ihren Geburtsnamen. Will die Frau aber (wie in Deutschland meist üblich) den Namen des Ehemannes annehmen, so kann man nachträglich zu Hause diese Änderung durchführen.
Außerdem ist auch noch zu beachten: Standesämter in Italien erheben Gebühren für Trauungen, Auskunft geben hier die Standesämter selbst oder wiederum der Hochzeitsplaner, der oft auch preisgünstigere Alternativen anbieten kann.
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